Wind & Wetter

Bei Wind & Wetter machen sich die Spieler auf dem Weg, um mit ihren Figuren einmal den Spielplan zu überqueren und möglichst schnell ins eigene Dorf zu kommen. Doch Regen, Sturm, Nebel und auch die glühendheiße Sonne machen die Wege zum Teil unpassierbar. Geschickt werden diese Unwetter natürlich von den fiesen Mitspielern, die selber möglichst schnell und unbehelligt nach Hause kommen möchten.

Auf dem Spielbrett von Wind & Wetter ist eine sechseckige Insel aufgezeichnet, die wiederrum aus kleinen Sechsecken besteht, die jeweils verschiedene Landschafttypen darstellen (ein wenig ähnlich wie bei Siedler). Jeder Spieler startet von einer anderen Ecke des Spielbretts und zieht einmal quer darüber. Pro Spielzug können je sechs Schritte auf die eigenen Figuren verteilt werden, außerdem werden (Un-)Wettermarken gelegt und zwar entweder so, dass sie dem anderen Spieler blockierend schaden oder einem selbst helfen, schneller voranzukommen. Wenn der Erste mit allen Figuren in die eigene Hälfte gewandert ist, endet das Spiel. Je nach dem, wie weit man mit den Wanderen gekommen ist, werden Punkte verteilt.

Wind & Wetter ist ein sehr interaktives und flottes Spiel. Leider ist es am Anfang etwas kompliziert, sich zu merken, wo die Wettermarken hingelegt werden dürfen und welches Wetter ein anderes neutralisiert. Dadurch sind die ersten Spielrunden ein wenig träge und davon bestimmt, immer wieder nach zu gucken: wie war das noch mal? Das ist allerdings gut und einfach auf dem Spielbrett vermerkt.

Wenn man sich davon nicht abschrecken läßt, gewinnt Wind & Wetter jedoch von Runde zu Runde, Taktik und Glück halten sich gut in der Waage und selber Wettergott zu sein, macht großen Spaß! Und der Preis ist wirklich unschlagbar!


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