Inkognito

Karneval in Venedig. Als Geheimagenten müssen die Spieler eine noch unbekannte Mission erfüllen. Doch welcher Mitspieler ist mein Partner und Helfer? Bevor das nicht raus ist, geht gar nichts.

Der Spielplan zeigt die Lagune von Venedig, mit vier gleichfarbigen Männlein läuft jeder Spieler umher und versucht, einem Spielfigürchen des Gegners zu begegnen. Denn bei jeder Begegnung muss mir der Mitspieler ein wenig über seine geheime Identität preisgeben. Und wenn ich weiß, wer mein Spielpartner ist, können wir uns gemeinsam schleunigst dran machen, die Mission zu erfüllen z.B. zu einer bestimmten Stelle des Spielplans laufen. Welches Team als erstes die Mission erfüllt, gewinnt.

Inkognito ist ein absolut stimmiges, geglücktes Spiel. Taktik, Glück, gemeinsames Spielen, alles prima. Eigentlich gibt es gar nichts daran auszusetzen. Es ist eine reine Geschmacksfrage: ich habe es einfach nicht so mit Spielen, bei denen ich nicht weiß wer wer ist.  Ich will sehen, wie sich der andere freut oder ärgert beim Spielen, will den Gegner richtig in die Pfanne hauen können oder selbst laut über mein Spielepech jammern. Mir machen Spiele mit Geheimhaltung, es gibt ja einige (Heimlich und Co, Drunter und Drüber etc.), nur halb so viel Spaß. Trotzdem: für Freunde der Geheimhaltung ist Inkognito eine super Wahl.


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