Die Nacht der Vampire

Mitternacht auf der Schlosstreppe: die Vampire versammeln sich zum Tanz und müssen von den Vampirjägern, den Spielern, mit einer Knoblauchknolle beschossen werden. Jeder abgeschossene Vampir gibt Punkte. Sieger ist der mit den meisten Punkten.

Es gilt seinen Vampirjäger so vor der Schlosstreppe (einem hässlichen Ding aus grauem Plastik) zu platzieren, dass die eigene Munition ausreicht, um die Draculas und Draculinen (sehr lustige Zeichnungen) zu treffen.
Allerdings sind wir mit unseren Jägern oft ziemlich lange am selben Platz stehen geblieben und warteten auf die Vampire, die sich nach einem Zufallsprinzip bewegen und einem so vor die Knolle laufen. Die Munitionsmenge wird blind gezogen, auch hier regiert der Zufall.
Am Anfang ist das noch recht lustig, läuft sich aber dann rasch tot. Vor allem, weil auch so wenig zwischen den Spielern passiert: es spielt für das eigene Spiel eigentlich kaum eine Rolle, wie sich die anderen Spieler verhalten.

Die Nacht der Vampire ist so ein Spiel, das Kindern Spaß macht, für Erwachsene aber eher so mittel interessant ist. Am meisten hat es unserer Tochter Freude gemacht, mit der Knolle auf die fiesen Vampire zu schießen.


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